Wenn man keine Arbeit hat ...
Jeder von uns hat schon mal etwas von der Agentur für Arbeit gehört. Und einige von uns sind wohl übel auch schon mal vorstellig geworden - Aus- und Weiterbildung, Umschulung, Berufseinstieg, etc.
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So zähle auch ich seit heute offiziell zu der Millionenzahl von Arbeitslosen.
Stellt sich mir nun die Frage, was soll man eigentlich mit der vielen freien Zeit anfangen?!
Wenn man ungewollt zu Hause ist und keinen Plan hat, was macht man dann?! Man kann doch nicht 7 Tage die Woche aufräumen, Wäsche machen, die andere alltägliche Hausarbeit verrichten und ähnliches. Man kann doch auch nicht 7 Tage die Woche von früh bis spät sitzen und sich um neue Arbeit bemühen ... Jetzt mal so gesagt:
Das bezahlt doch keiner.
Was hat man dann für einen geregelten Tagesablauf - gibt es so etwas in einer Situation?!
Aber wer im Leben etwas erreichen will, der macht auch etwas dafür. - Aber was?!
Wird man denn nicht irgendwann müde, wenn man sich den lieben langen Tag nur darum bemüht eine neue Arbeitsstelle zu finden?!
Andererseits wird man gleich als faul und nichtstuend abgestempelt, wenn man sich nicht bemüht. Aber wie sehen diese Bemühungen denn aus?! Oder wie sollen sie aussehen - gibt es ein Rezept dafür?! Es heißt doch, jeder ist seines eigenen Glückes goldener Schmied. Aber manch einem ist dieses Glück nicht mal im Ansatz gegeben.
Und ganz ehrlich, so hoffnungsvoll sieht der Arbeitsmarkt auch nicht aus - meiner Meinung nach. Gibt es denn noch Hoffnung?! Sicher, wenn man ganz fest daran glaubt, aber wer macht das heute in dem Bankendilemma noch?!
Jeder von uns hat doch einen gewissen Lebensstandard - aber wie kann man den halten, wenn einem die finanziellen Mittel fehlen und man keine Rücklagen und dergleichen hat?!
Sollte man sich damit anfangen zu beschäftigen, wenn man noch einen Arbeitsplatz hat, oder ist es zu spät, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und man ohne Arbeit da steht.
Ich werde sehen, wohin mich diese Misere führen wird. Und noch habe ich die Hoffnung und den Glauben daran nicht wirklich verloren. Denke ich.
Mir hat es anfangs ziemlich den Boden unter den Füßen weggerissen und ich weiß auch heute noch nicht wie das alles weitergehen soll: Wohnung, Telefon, Auto, das Leben selbst ... Ich stehe heute, an diesem genauso hilflos da wie an dem Tag als ich meine Kündigung bekam ... Ich würde am Liebsten schreien und weinen, aber das hilft mir nicht weiter.
Den Kopf nicht hängen lassen ....
Das Leben geht weiter .... Das wird schon ....
Ich weiß wie das schwer das ist .....
Das sind Sätze, die man nicht wirklich hören will, aber man hört sie - wie geht man damit um?! - Ganz ehrlich, es ist verdammt schwer in der jetzigen Wirtschaftslage damit umzugehen, wenn man vorher eingeregeltes Leben hatte.
Nichts ist mehr so wie es mal war ..... Und ob es das noch mal wird?!
Ich werde sehen wie es für mich weitergeht!!!